Apps liegen im Trend – aber warum eigentlich?

Der Vertrieb einer stetig wachsenden Zahl an Waren und Dienstleistungen verlagert sich immer mehr ins Internet und natürlich betrifft diese Entwicklung seit dem Hype um Smartphones und Tablets und deren immer größerer Verbreitung auch das mobile Internet. Viele Anbieter greifen auf die sogenannten Apps (Kurzform von Application, engl. für Anwendung) zurück, um diesen Markt zu bedienen – vom Wetterbericht über das TV-Programm bis hin zum Online-Portal zur Suche eines Lieferdienstes (mehr Infos hier) springen alle auf den Zug auf. Allerdings ist die Programmierung solch einer App gar keine so leichte Aufgabe, so dass sich die Frage stellt, ob es sich tatsächlich lohnt auf diesen Zug aufzuspringen – schließlich ist gut gemeint noch lange nicht gut gemacht und die Homepage ist ja ohnehin auch über den Browser eines Smartphones oder ähnlichen Gerätes erreichbar.

Ob eine eigene App sich lohnt, das ist tatsächlich eine Frage, die jeder Dienstleister sorgfältig abwägen und individuell entscheiden sollte, allerdings stehen der aufwendigen Entwicklung bzw. deren Kosten auch eine ganze Reihe Vorteile gegenüber. So sind Apps beispielsweise:

  • benutzerfreundlicher, weil sie sich leichter mit den Fingern ansteuern lassen, als herkömmliche Webseiten
  • optimiert auf die Hardware des Smartphones bzw. Tablets (z. B. mit Integration der Handy Kamera oder der GPS Ortung)
  • besser geeignet ein Brand zu vermarkten, weil man sich hier ganz auf die eigene Marke konzentrieren kann

Darüber hinaus kann die Entwicklung einer App natürlich auch dann sehr lukrativ sein, wenn diese nicht nur als (zusätzlicher) Marketingkanal dienen, sondern eine Dienstleistung bieten, für die Kunden bereit sind Geld zu bezahlen (hier ein Artikel über die teuersten Apps der Welt). Ist eine App erst einmal auf dem Gerät des Verbrauchers installiert, können sich übrigens weitere Vorteile ergeben, denn Studien haben ergeben, dass Menschen die Anwendungen auch häufig deshalb nutzen, um Zeit – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln – zu überbrücken. Am Beispiel des über mobiles Internet erreichbaren Portals für Lieferdienste verdeutlicht: Wer weiß wie viele Kunden über lieferando.de Essen bestellt haben, weil eine App verfügbar war und sie gerade nichts besseres zu tun hatten.

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