3 Einsteiger-Tablets für den schmalen Geldbeutel

3 Einsteiger-Tablets für den schmalen Geldbeutel

Tablet-PCs gelten als DIE neue Hoffnung des mobilen Unterhaltungssektors und stellen aufgrund ihrer Mobilität eine attraktive Alternative zum PC im Eigenheim dar. Allerdings kosten die meisten Tablets mehrere Hundert Euro und stellen somit für einen Großteil der Otto Normalverdiener einen regelrechten Luxus-PC-Genuss dar. Apple verlangt für sein neuestes iPad beispielsweise knappe 800 Euro! Mittlerweile lassen sich allerdings auch einige günstigere Modelle auf dem hiesigen Technikmarkt finden. Doch können die Preiswert-Ausführungen mit den teuren High-End-Scheiben der Konkurrenz Schritt halten oder darf auf den Tablet-Spaß zum kleinen Preis getrost verzichtet werden? Um dies zu klären, haben wir drei sehr günstige Tablet-PCs unter die Lupe genommen …

Odys Next

Der chinesische Elektroproduzent Odys gilt als ein absoluter Neuling auf dem Tablet-PC-Markt, hat jedoch innerhalb kürzester Zeit gleich mehrere flache Wunderscheiben herausgebracht. Das „Next“ ist eines dieser Modelle und ist derzeit für einen Spitzenpreis von rund 120 Euro zu haben. Bei der Betrachtung der Hardware fallen durchaus leistungsstarke Komponenten ins Auge: Ein 1,2 GHz starker Cortex A8 Prozessor, ein 1 GB großer Arbeitsspeicher sowie ein 8 GB großer Flash-Speicher und eine WLAN-Karte verleihen dem Next durchaus überzeugende Kauf-Aspekte. Auch mit dem Betriebssystem (Android 4.0) scheint der Tablet-PC auf einem recht aktuellen Stand zu sein. Im Praxistest fallen jedoch immer wieder Ruckler, Ladehemmungen, Pausenfüller und Fehler auf, die einen wirklich angenehmen Tablet-Gebrauch verhindern. Wer auf den einen oder anderen Aussetzer verzichten kann, ist mit dem Modell jedoch gut beraten. Allerdings kann das Display mit den Bildschirmen teurer Konkurrenzmodelle nicht Schritt halten: Die Generation der TFT-Touchpanels gilt mittlerweile als überholt und konfrontiert den Benutzer dann und wann mit kleinen Fehlinterpretationen bei der Bildschirmnavigation. Auch eine Kamera, eine 3G-Funktion und hochwertige Lautsprecher sucht man auf, in und am Next vergebens.

Prestigio PMP5080B Multi Pad

Mit seinem „PMP5080B Multi Pad“ veröffentlichte der spanische Konzern Prestigio bereits im Jahre 2011 seinen ersten und bisweilen auch anspruchsvollsten Tablet-PC. Denn das Preisleistungsverhältnis fällt bei diesem Modell wirklich gut aus: Ein 8 Zoll großer Multitouch-Bildschirm, ein fortschrittlicher Prozessor und ein 512 MB großer Speicher machen das PMP5080B Multi Pad zum soliden Einsteiger-Tablet. Denn die Bedienung des Geräts läuft um einiges flüssiger als auf den diversen Modellen von Odys und die Verarbeitung sowie das Handling fallen zudem sehr positiv auf. Außerdem kann das Multi Pad mit WLAN-Quellen verbunden werden und bietet sogar eine Frontkamera zwecks Videotelefonie (2 Megapixel). Einzig und allein der begrenzte Speicher von 4 GB und die Software-Bindung an das ältere Betriebssystem Android 2.3 verleihen dem Tablet-PC Minuspunkte. Für einen Preis von rund 150 Euro darf das PMP5080B Multi Pad jedoch durchaus als attraktives Einsteigermodell für kleines Geld angesehen werden.

Google Nexus 7

Google Nexus 7

Quelle: www.google.com/nexus/

Das Nexus 7 stellt das neueste und auch das teuerste Modell unseres Vergleichs dar. Schließlich ist das Nexus 7 erst im September dieses Jahres erschienen und kostet immerhin 250 Euro. Für eine lange Zeit war übrigens völlig unklar, wo es das Modell zu kaufen geben soll. Mittlerweile ist das Nexus 7 jedoch an viele Elektromärkte ausgeliefert worden. Die Preise für das Modell unterscheiden sich jedoch von Anbieter zu Anbieter. Besonders günstige Angebote finden Sie z.B. bei Euronics.
Doch nun zum eigentlichen Gerät: Mit einer edlen Front aus Klavierlack, einem glasklaren Bildschirm und einen erstaunlich schmalen Gehäuserand scheint das Nexus 7 äußerst hochwertig zu sein. Sobald das Gerät in die Hand und in Betrieb genommen wird, bestätigt sich dieser Schein: Das Modell liegt griffig in der Hand und reagiert auf Befehle innerhalb weniger Millisekunden. Kein Wunder, schließlich lassen sich nicht nur ein berührungsempfindlicher (und sehr hochauflösender) Bildschirm, sondern auch ein 1,3 GHz flotter Vierkernprozessor und ein 1 GB großer Arbeitsspeicher auf der Hardwareliste des Geräts finden. Somit kann das Nexus 7 den teuren Tablet-PCs mühelos das Wasser reichen. Aufgrund seiner kompakten Ausmaße von 19,6 x 12,0 x 1,1 Zentimeter und dem Gewicht von 335 Gramm ist das Gerät außerdem um einiges handlicher als die diversen 10-Zöller der Konkurrenz. Und dennoch bietet das Nexus 7 einen anspruchsvollen Tablet-Spaß. So kommt zum Beispiel Googles neuestes Betriebssystem Android 4.1 alias Jelly Bean auf dem Nexus 7 zum Einsatz. Leider muss der Besitzer jedoch auf eine Kamera und zusätzliche Schnittstellen verzichten. Dennoch stellt das Nexus 7 den eindeutigen Gewinner unseres Tablet-Vergleichs dar, da sowohl Hard- als auch Software schlichtweg überzeugen können.

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